Der Peter
»Herr Peter wird überwacht, ein Auto parkt vor seinem Haus, und wenn bei ihm das Licht ausgeht, wird das genau protokolliert. Herr Peter ist Polizist, im Auto sitzt ein Student, der die deutsche Verfassung liebt. Viel gibt es nicht herauszufinden über das langweilige Privatleben des Polizisten Peter, aber aus dem Wenigen wird durch die lakonische Erzählweise eine originelle Satire auf den Überwachungsstaat. Sie arbeitet mit einfachsten, eigentlich sogar unfilmischen Mitteln und schafft es dennoch, Zuschauer zu bannen, indem sie die literarische Tradition der naiv-listigen Erzählhaltung mühelos und irgendwie auch schwerelos in eine Filmerzählung umsetzt. Der Überwacher wird zum Überwachten, das banale Leben steckt voller Verdachtsmomente, und plötzlich wird jedes Wirtshausschild zum Hinweis auf rechtslastige Verstrickungen.«
Sparkasse Gera-Greiz
Der Peter Edition
Wir haben eine Edition mit dem Text, der im gleichnamigen Film vorgetragen wird, erstellt.


